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Regeln

 

Version 3.0

 
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Wenn aus der Beschreibung des Anwendungsfalles in dem Dialog direkt Klebstoffeigenschaften formuliert werden könnten, würde eine Suche in der Datenbank für die Zuordnung von Klebstoffeigenschaften und Klebstoffbasen (oder -namen) bereits ausreichen, um damit eine Lösungsfindung durchzuführen. Da dies durch die zahllosen sich gegenseitig beeinflussenden Kriterien nicht möglich ist, muß die Ausarbeitung der Lösung bzw. der Lösungen durch ein Regelwerk erfolgen.

Nachfolgendes Diagramm veranschaulicht das Ineinandergreifen von Dialog und Regeln:

Prinzip_Regeln


Die klebtechnischen Regeln überprüfen die Dialogeingaben des Anwenders und stellen daraus die Anforderungen an den Klebstoff bzw. die Klebstoffausschlüsse zusammen. Das System läßt zunächst alle Klebstoffe zu, der Lösungsraum wird dann durch die in den Verbindlichkeitsregeln (Typ 1) formulierten Ausschlüsse immer weiter eingeschränkt.

Eine qualitative Unterscheidung wird durch sogenannte Empfehlungsregeln (Typ 2) vorgenommen:

In dem System wird durch über 500 Regeln eine Lösung des Fügeproblems erarbeitet. Beim Kleben sind sehr viele Randbedingungen und Faktoren zu beachten, die sich gegenseitig beeinflußen oder sogar ausschließen. Wenn in dem Dialog Randbedigungen eingegeben wurden, die insgesamt von Klebstoffen nur schwer oder kaum zu erfüllen sind, weist das System auf diese Problematik hin. Wenn z. B. bei einer hochfesten strukturellen Klebung eine relativ große Klebschichtdicke eingegeben wurde, wird vor der Lösungsausgabe auf diesen Widerspruch hingewiesen. Die Regeln stellen Anforderungen an den Klebstoff zusammen, erarbeiten die verschiedenen Vorbehandlungsmethoden und stellen Kommentare bereit, in denen wichtige Hinweise zu dem Fügeproblem enthalten sind.

Wenn der Dialog beendet wurde, startet automatisch die Regelabarbeitung:

 

RegelWork1